Fortbildungen

Die DGSens veranstaltet Workshops und Seminare zu unterschiedlichen Themen rund um die Sensorik: von Statistik, Auswertungsprogrammen und speziellen Methoden bis hin zum Management von Sensorik.

Die Teilnahme ist für DGSens-Mitglieder und Nicht-Mitglieder möglich und wird mit einem DGSens Teilnahmezertifikat bescheinigt. On-line Anmeldeformulare finden Sie bei den jeweiligen Veranstaltungen.

Fortbildungsprogramm als Download

DG-Sens-Seminarprogramm-2017.pdf (19,0 MiB)

Übersicht aller Workshops & Seminare

Interaktive Übersicht: Workshop anklicken und mehr erfahren....

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DGSens Zertifikat

Mit den DGSens Seminaren und Workshops wollen wir wertvolle Impulse und praxisorientiertes Wissen vermitteln und in den Workshops genau die Kenntnisse und Fähigkeiten vertiefen, die SIe für Ihre tägliche Arbeit brauchen.

Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten SIe ein Teilnahmezertifikat der DGSens e.V.

Die Seminare & Workshops können on-line gleich hier gebucht werden: ANMELDUNG

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Frühere Workshops & Seminare

Übersicht abgeschlossener Workshops 2016:

Auch in diesem Jahr haben wir zu unseren Themenschwerpunkten "Methoden", "Datanauswertung" und "Management" wieder ein interessantes Fortbildungsprogramm angeboten.  Das abgeschlossene Angebot als download.

Übersicht der DGSens Seminare und Workshops aus den letzten Jahren:

Umami - einem Geschmack auf der Spur · 20. Oktober 2016

Umami

20. Oktober 2016 in Berlin

"Umami - Neues aus der Forschung, Überraschendes in der kulinarischen Anwendung und Innovatives für die Produktentwicklung (mit Verkostungen)"

Referent: Prof. Dr. Guido Ritter

Inhaltsübersicht:

Umami ist en Geschmack, der in der öffentlichen Meinung entweder gar nicht bekannt ist oder oft negativ mit dem Begriff „Geschmacksverstärker“ in Zusammenhang gebracht wird.

Sie erwartet ein außergewöhnlicher Workshop voller überraschender, sensorischer Eindrücke. Anhand der Vorstellung ausgewählter Produktbeispiele werden aktuelle Forschungsergebnisse der Lebensmittelchemie, Ernährungswissenschaft und Lebensmitteltechnologie theoretisch vorgestellt, geschmacklich erfahren und anschließend diskutiert.

Sie werden in diesem Workshop den Grundgeschmack „umami“ neu kennenlernen und die wichtige Rolle im kulinarischen Zusammenspiel der Zutaten verstehen. Den Einfluss von Fermentation und Rohstoffauswahl werden Sie in praktischen Beispielen kennen lernen und Überraschendes aus dem Wissensschatz der Sternegastronomie erfahren.

Dabei werden die sensorischen und kulinarischen Besonderheiten dieses Grundgeschmacks genauso behandelt, wie die Möglichkeiten neue, innovative Produktkonzepte zu entwickeln.

Ausgiebige Produktmusterverkostungen helfen den persönlichen Erfahrungsbereich zu erweitern und Neues aus der Forschung in die tägliche Anwendung zu transferieren.

Schwerpunkte:

  • Vorstellung neuer Ergebnisse aus der Umami Forschung
  • Verkostung von traditionellen und innovativen Marktmustern
  • Verknüpfung von Kulinaristik mit innovativer Produktentwicklung

Zielgruppe:

Menschen, die sich zu „umami“ weiterbilden wollen und in folgenden Themenbereichen unterwegs sind: Sensorik, Produktentwicklung, Qualitätsmanagement, Marketing, Gastronomie, Handel, Rohwareneinkauf, Ernährungs-Kommunikation, Ernährungswissenschaften, Oecotrophologie, Lebensmittelchemie, Lebensmitteltechnologie.

Panel Motivation · 20. Oktober 2016

Panel Motivation

20. Oktober 2016 in Berlin

"Panel Motivation - Eine Investition in Leistungssteigerung"

Referent: Dr. Dirk Minkner

Inhaltsübersicht:

Panelmotivation ist eine essentielle - aber oft unterschätzte - Managementaufgabe bei der Führung und Leistungsoptimierung eines Panels.

Der Workshop vermittelt eine holistische Betrachtung von der Theorie hin zur Praxis mit  umfangreichen Anwendungsbeispiele, d.h. von der Notwendigkeit und den psychologischen Hintergründen der Motivation bis hin zur Einführung, Planung und Durchführung unterschiedlicher Motivationskonzepte, -maßnahmen und deren zeitlicher Verlauf, Wirkungsweisen und Erfolgsfaktoren.

Der Workshop soll Ihnen helfen die Notwendigkeit und Prinzipien der Motivation zu verstehen und den individuellen Bedarf ihrer Panellisten zu erkennen.

Sie lernen Ihr eigenes Motivationskonzept zu entwickeln und umzusetzen, dabei potentielle Hürden zu vermeiden um das Richtige richtig planen zu können.

Durch die Einführung Ihrer optimalen und bedarfsorientierten Motivationsmaßnahmen soll somit die Effizienz Ihres Panels gesteigert und/ oder langfristig erhalten bleiben.

Schwerpunkte:

  • Notwendigkeit und Wirkung von Motivation
  • Psychologische Hintergründe
  • Inhalts- und Prozessmodelle der Motivation
  • Motivationsquellen
  • Spezifische Bedarfserkennung
  • Einführung, Planung und Durchführung unterschiedlicher Motivationskonzepte
  • Portfolio an Motivationsmaßnahmen
  • 99 Wege Ihr Panel zu motivieren (praxisorientierte Anwendungsbeispiele)
  • Wirkungsweisen und zeitlicher Verlauf
  • Erstellung eines individuellen Motivationsplanes
  • Kosten-Nutzen Rechnung
  • Erfolgsfaktoren festlegen und messen
  • Hürden erkennen und bewältigen

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an Panelleiter und Sensorik Manager, die in der täglichen Praxis mit Panels arbeiten und den Wirkungsgrad ihres sensorischen Panels verbessern möchten. Kenntnisse in Personalführung oder Management Erfahrungen werden nicht vorausgesetzt.

Food Pairing · 20. Oktober 2016

Food Pairing

20. Oktober 2016 in Berlin

"Food Pairing - Aroma, Geschmack, Trigeminus in Interaktion. Ein Hands-on Workshop"

Referentin: Christine Brugger

Inhaltsübersicht:

Food Pairing zwischen Wissenschaft und Anwendung. Die Aromaanalytik bildet die Datengrundlage detektierter Aromastoffe in Lebensmitteln, die Basis bilden für die Erstellung von Flavour Pairing Tools wie z.B. Aromabäumen. Diese Flavour Pairing Tools finden vermehrt Anwendung in gehobener Küche und innovativen Bars. Flavour Pairing wird dort eingesetzt, um durch die Kombination bestimmter Lebensmittel oder Komponenten entweder einen balancierenden, einen unterstützenden oder maskierenden Effekt in der Gesamtkomposition zu erzeugen. Das klassische Flavour Pairing bezieht sich lediglich auf den qualitativen Ansatz der Aromen, bezieht aber weder Quantität der Aromakomponenten in den Rezepturen noch sensorische Interaktionen mit ein. Food Pairing beinhaltet im Vergleich zu „Flavour Pairing“ nicht nur Harmonie oder Kontrast von Schlüsselaromen, sondern auch deren weitere sensorische Achsen Geschmack, Textur und die trigeminalen Effekte. Wie funktioniert Food Pairing und welche Möglichkeiten bietet das sensorische Pairing in der Anwendung? Welchen Anteil hat dabei die Aromaanalytik, welche die „kulinarische“ Empirie? Auf welche Information, welche Daten kann zurückgegriffen werden? Wie funktioniert Food Pairing multisensorisch in der Praxis? 

In diesem Hands-on Workshop werden einerseits die Grundlagen von Food Pairing vermittelt, aufbauend darauf mögliche Einflussfaktoren auf die Aromafreisetzung, Aroma-Geschmacksinteraktionen, Geschmacks-Geschmacksinteraktion erläutert und diese anhand von aktivem Food Pairing in Kleingruppen praktisch erlebt.

Schwerpunkte:

  • Multisensorisches Food Pairing in Aroma, Geschmack, Textur & Trigeminus: Verstärkung, Unterstützung, Maskierung
  • Kulturelle Unterschiede: Aromaharmonie versus Aromakontrast in der Kombination
  • Aktives Food Pairing in Kleingruppen anhand ausgewählter Beispiele

Zielgruppe:

Der Workshop richtet sich Personen aus den sensorischen Bereichen Produktentwicklung, Innovationsmanagement, Marketing, Kommunikation, im erweiterten Sinn Gastronomie.

Effizienzsteigerung Diskriminierungstests · 14.-15. Juli 2016

Effizienzsteigerung Diskriminierungstests

14.-15. Juli 2016 in Hamburg-Bergedorf

"Effizienzsteigerung beim Einsatz von Diskriminierungstests"

Referenten: Prof. Dr. Andrea Bauer, Ehrhard Köhn

Inhaltsübersicht:

Der Tetrad Test genießt in der Praxis seit einiger Zeit große Aufmerksamkeit, da er im Vergleich zum Triangel Test eine höhere Teststärke (Power) besitzt.

Da bei höherer Teststärke ein definierter sensorischer Unterschied mit einer kleineren Fallzahl an Prüfern nachgewiesen werden kann, verspricht der Tetrad Test als Alternative zu den etablierten Methoden scheinbar eine Effizienzsteigerung bei der Durchführung von Diskriminierungstests.

In diesem Kurs möchten wir vermitteln, dass für einen effizienten Einsatz von Diskriminierungstests nicht die theoretische sondern die operationale Teststärke bedeutsam ist. Zudem sind weitere Kriterien wie Einsatzzweck, Prüfaufwand und Streuung des Referenzprodukts bei der Wahl der geeigneten Testmethode zu beachten.

Es gibt jedoch auch Testsituationen, bei denen man sich eher einen weniger sensitiven Diskriminierungstest wünscht.

In diesem Kurs möchten die Referenten zeigen, welche Kriterien zur Auswahl des am besten geeigneten Tests herangezogen werden sollten, und sie möchten die Grundlagen dazu in Theorie und Praxis näherbringen. Die Referenten betreuen z.Z. mehrere wissenschaftliche Arbeiten zu dieser Thematik an der HAW Hamburg und möchten ihre praktischen Erfahrungen mit interessierten Sensorikern teilen.

Schwerpunkte

Auszug der Seminarinhalte im Überblick:

Theoretische Grundlagen:

  • Thurstone Modellierung
  • Signalentdeckungstheorie
  • Vorteile von d‘ gegenüber klassischen Kennwerten.
  • Die ROC Kurve und wofür diese gut ist.
  • Kognitive Strategien
  • Likelihood Schätzer und Likelihood Ratio Test.

Praktische Erprobung von Diskriminierungstests:

  • A Nicht-A Test ohne und mit Sicherheitsrating
  • Same-Different Test
  • Tetrad Test.
  • Planung von Vergleichsstudien.

Datenanalyse mit den R-Paketen sensR und ordinal:

  • Kurze Einführung in die Bedienung
  • Auswertung von einfachen Diskriminierungstest, Tests mit Wiederholungen, Auswertung der zwei A Nicht-A-Test-Varianten.
  • Vergleich von d‘-Werten und Signifikanzprüfung.
  • Zeichnen von ROC-Kurven und Likelihood-Profilen.

An wen richtet sich dieser Kurs?

  • Sensoriker, zu deren Aufgaben die Durchführung von Diskriminierungstests gehört.
  • eher Fortgeschrittene (Einstieg erfordert Vorkenntnisse)

 

Sensorik Produktentwicklung · 27.-28. Juni 2016

Sensorik in der Produktentwicklung

27.-28. Juni 2016 in Hamburg-Bergedorf

"Sensorik in Produktentwicklung & Konsumentenforschung"

Referent: Prof. Dr. Mechthild Busch-Stockfisch, Dr. Karolin Schacht

Inhaltsübersicht:

Mit diesem Workshop soll eine Einführung in folgende Methoden gegeben werden

  • Profilprüfungen
  • Hedonische Tests
  • Just About-Right Tests

Fragebögen und Vorbereitungen für Verkostungen werden mit der Software Fizz erstellt. Entsprechende Daten werden durch Verkostungen gesammelt. Anschließend wird die Auswertung mittels Penalty Analyse und Preference Mapping mit der Software XLStat durchgeführt.

Diskutiert werden Arten und Anwendung von Skalen sowie der Einfluss der ausgewählten Attribute auf das Ergebnis.

  • Welche Daten werden bei der Penalty Analyse in Verbindung gebracht?
  • Wie werden die Ergebnisse der Penalty Analyse interpretiert?
  • Was ist mit JAR möglich, wo sind die Grenzen?
  • Welchen Einfluss hat die hedonische Skale auf die Penalty Analyse?
  • Welche Attribute können abgefragt werden, welche sollte man lieber meiden?
  • Wie geht es schneller mit XLStat?
  • Wie verknüpfe ich hedonische Daten mit analytischen Daten (Profilprüfung)?
  • Welche zusätzlichen Aussagen sind extrahierbar?

Sie erhalten Handwerkszeug und Antworten. Ein Datensatz wird gemeinsam erarbeitet und von Hand und am Computer statistisch ausgewertet und diskutiert. Schnell und verständlich soll Ihnen gezeigt werden wie aussagekräftig Sensorik im Unternehmen eingesetzt werden kann.

Sind Sie neugierig geworden oder bereits Profianwender? Wollen Sie eine Einführung oder Fragen auf Ihre Probleme in der Praxis?

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an Panel- und Sensorikleiter sowie Produktentwickler und Marketingmanager, die die Konsumentensensorik und analytische Sensorik einführen und aussagekräftiger gestalten möchten.

Der Kurs besteht aus einer Kombination aus Theorie und praktischen Übungen, die eine Einführung in verschiedene Methoden geben. Es werden sensorische Verkostungen durchgeführt und statistisch ausgewertet mit den Softwarepaketen Fizz und XLStat.

Hierbei können Kursteilnehmer auch ihre eigenen Erfahrungen im Dialog mit den Referenten und anderen Teilnehmern austauschen.

Skalierungsverfahren · 17. März 2016

Skalierungsverfahren

17. März 2016 in München

"Skalierungsverfahren" - Überblick über verschiedene Meßmethodiken

Referent: Franz Lill

Inhaltsübersicht:

Im Mittelpunkt des Workshops stehen Skalen als Messverfahren einer Umsetzung eines empirischen Relativs in ein numerisches Relativ. Praxisrelevanz und Handhabbarkeit stehen hier an erster Stelle.
Nach einer allgemeinen Einführung erhalten die Teilnehmer einen praxisorientieren Überblick über verschiedene gängige Skalierungsverfahren. Schwerpunkt wird hierbei auf die Anwendung der am häufigsten verwendeten Skalen gelegt:
Was ist beim Aufbau einer solchen Skala zu beachten, wie kann man eine Skala auf verschiedene Güte-kriterien testen, welche Auswertungsmöglichkeiten gibt es?

Auszug der Seminarinhalte im Überblick:

  • Anforderungen an Skalen
  • Basis: wichtigste Skalierungsverfahren
  • Weber-Fechner-Gesetz
  • Thurstone-Skalierung (comparative und categorical judgement)
  • Bradley-Terry-Luce-Modell
  • Guttman-/Likertskalen
  • Osgood-Skalierung
  • Magnitudenskalierung
  • Kunin-Skala
  • Net Promoter Score
  • Gütekriterien von Skalen (z.B. Reliabilitätsanalyse, Cronbach’s Alpha…)
  • differenzierte Auswertungsmöglichkeiten
  • praxisorientierte Anwendungsbeispiele & Übungen

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an Mitarbeiter aus Marketing, Marktforschung, Produktentwicklung, Qualitätssicherung, welche täglich mit verschiedensten Abfragetechniken, Skalierungsverfahren etc. umgehen, diese anwenden und möglicherweise auch selbst auswerten. Detailliertere Statistik-Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt, Basis-Wissen wäre vorteilhaft.

Der Kurs besteht aus einer Kombination von Theorie, umfangreichen praktischen Anwendungsbeispielen und eigenen Übungen. Hierbei sollen Kursteilnehmer auch Ihre eigenen Erfahrungen im Dialog mit den Referenten und anderen Teilnehmern austauschen.

Sensory Management · 10.-11. März 2016

Sensory Management

10.-11. März 2016 in München

"Sensory Management“ oder "Leiten Sie noch oder managen Sie schon?"

Referent: Dr. Dirk Minkner

Inhaltsübersicht:

Um den Stellenwert der Sensorik in einem Unternehmen zu steigern, bedarf es weit mehr als fachliche Expertise und die professionelle Durchführung sensorischer Analysen.

Um seinen Arbeitsbereich auf Augenhöhe mit Marketing, Marktforschung, Produktentwicklung und anderen Hauptabteilungen einzubringen, benötigt man zusätzliches Verständnis und Erkenntnisse aus dem Bereich des Managements.

Starten Sie Ihre Reise vom Experten hin zum Manager und lernen Sie Sensorik aus neuen Sichtweisen zu betrachten: verstehen Sie sich, Ihr Team, die „Anderen“ und das „System“ um sich dadurch erfolgreicher behaupten, neue Potentiale für Sensorik zu erschließen und ihre Sensorik  gewinnbringender im Unternehmen integrieren zu können.

Managen Sie Sensorik wie ein Business, steigern und demonstrieren Sie ihren „added value“ und wechseln Sie vom Service Center zum strategischen Business Partner.

Der Workshop soll Ihnen helfen die Notwendigkeit und Prinzipien des innerbetrieblichen Managements von Sensorik zu verstehen und den individuellen Bedarf Ihres Arbeitsbereiches zu erkennen.

Sie lernen Ihr eigenes Managementkonzept schrittweise zu entwickeln und umzusetzen, dabei potentielle Hürden zu vermeiden um das Richtige richtig planen zu können.

Auszug der Seminarinhalte im Überblick:

  • Sensorik (R)Evolution - Die zukünftigen Anforderungen an Sensorik
  • Die neue Identität/DNA der Sensorik
  • Potential der Sensorik erkennen und nutzen
  • Stellenwert der Sensorik im Unternehmen steigern
  • Von der Wissenschaft zum „added value“
  • Von Ergebnissen zu „insights"
  • Sensory Operating Models & Business Integration
  • Business Definition der Sensorik
  • Management von Sensorik als Business im Business
  • Consumer Science
  • Konsumentenrelevante Sensorik
  • (Multi-)Sensory Marketing und Code Management
  • Sensorik Ziele und Strategien entwickeln
  • Sensorik @ Innovations
  • Cross-funktionales Interface Management
  • Stakeholder Management
  • Neue Rollenprofile  & Management Fähigkeiten
  • Erfolgsfaktoren festlegen und messen
  • Hürden erkennen und bewältigen

Zielgruppe:

Der Kurs richtet sich an Panel- und Sensorikleiter, die den Stellenwert der Sensorik in ihrem Unternehmen verbessern möchten.

Management Kenntnisse oder Erfahrungen werden nicht vorausgesetzt. Der Kurs besteht aus einer Kombination von Theorie, praktischen Anwendungsbeispielen und eigenen Übungen. Hierbei können Kursteilnehmer auch Ihre eigenen Erfahrungen im Dialog mit dem Referenten und anderen Teilnehmern austauschen.

Fehl(Aromen) · 08. Oktober 2015

Fehl(Aromen)

08. Oktober 2015 in Dresden

"Beschreibung und Intensitätsbewertung von Fehl(Aromen)?

Referent: Prof. Dr. Thomas J. Simat

Inhaltsübersicht:

Der Aufbau eines Geruchsgedächtnisses sowie die Beurteilung der Wahrnehmungsintensität von Geruchs- und Geschmacksstoffen ist für die Bewertung von Fehlaromen, aber auch bei der Produktentwicklung von entscheidender Bedeutung.

Im Workshop werden Riechstifte als einfache und schnell verfügbare Riechreferenz für Aromen und Fehlaromen vorgestellt und deren Herstellung erläutert. In den Pausen des Workshops besteht die Möglichkeit, an einem GC-ODP (Gaschromatograph mit olfaktorischem Detektor) eine Mischung von 3 Aromastoffen abzuriechen, wobei die Aromastoffe vorher mit Hilfe von Riechstiften vorgestellt werden.

Zum Verständnis des Zusammenhanges der Wahrnehmungsintensität und der (Aroma)Stoffkonzentration wird die Weber-Fechner-Gleichung erläutert. Als Praxisübung werden eine aus der Gleichung abgeleitete Hexanalkonzentrationsreihe (wässr. Lösung) als Rangfolgeprüfung verkostet und eine Methylnaphthalinkonzentrationsreihe (dargeboten als Riechstifte) abgerochen.

Verschiedene Prüfer zeigen zum Teil deutlich unterschiedliche Empfindlichkeiten gegenüber Aromastoffen (Geruchs- und Geschmackssubstanzen). Dies soll am Beispiel eines Aromastoffes durch die Bestimmung der Erkennungsschwelle der Workshopteilnehmer verdeutlicht werden. Die Konsequenzen für die Intensitätsbeurteilung von Fehlaromen werden diskutiert und Lösungsansätze aufgezeigt.

Schwerpunkte:

  • Schulung mit Hilfe von Geruchsreferenzen (Riechstifte)
  • Besonderheiten bei der Geruchswahrnehmung
  • Zusammenhang zwischen Wahrnehmungsintensität und Konzentration eines Aromastoffs (Weber-Fechner-Gesetz)
  • 'Kalibrierung' eines Panels zur Bestimmung der Intensität von Fehlaromen
Stellenwert der Sensorik im Unternehmen steigern · 08. Oktober 2015

Stellenwert der Sensorik im Unternehmen steigern

08. Oktober 2015 in Dresden

"Sensorik 2.0 - Stellenwert der Sensorik im Unternehmen steigern

Referent: Dr. Dirk Minkner

Inhaltsübersicht:

Um den Stellenwert der Sensorik in Ihrem Unternehmen zu steigern, bedarf es weit mehr als fachliche Expertise und die professionelle Durchführung sensorischer Analysen. Es bedarf das ständige Hinterfragen und eine zeit- und businessgerechte Ausrichtung Ihrer Sensorik.

Lernen Sie schrittweise Ihre Sensorik für sich in Ihrem Unternehmen zu reflektieren, neu zu definieren und weiterzuentwickeln, um neue Möglichkeiten und Chancen für sich und Ihr Unternehmen zu erschließen.

Der Workshop soll Ihnen einen Einstieg geben, Ihre Ausgangs- und Zielpositionierung selbst zu definieren und Ihre eigenen Strategien zu entwickeln, die nächste Generation an Sensorik in Ihrem Unternehmen zu etablieren und welchen Beitrag Sie - aber auch andere - schrittweise auf dieser Reise leisten müssen.

Dieser Workshop eignet sich sowohl als follow-up zu dem Workshop 2014 "Von der Wissenschaft zum Added Value" (da er neue, ergänzende Inhalte beinhaltet), baut aber nicht auf dem Workshop von 2014 auf und eignet sich somit auch als Einstieg in das Thema "Sensory Management". 

Schwerpunkte:

  • Sensorik 2.0 - Die nächste Generation
  • Businessgerechte Definition Ihrer Sensorik
  • Eigene Sensorik Strategien entwickeln & Ziele definieren
  • Ausrichtung auf den “Company Plan“
  • Innerbetriebliche Bedürfnisse erkennen und umsetzen
  • Neue Aufgabenfelder erschließen
  • Sensory Business Plan und „Sensory Health Indicators“
  • Governance und Positionierung der Sensorik im Unternehmen
  • Widerstand abbauen, Unterstützung aufbauen
  • Hürden erkennen und vermeiden
Farbe - ein schwieriges Feld?! · 08. Oktober 2015

Farbe – ein schwieriges Feld?!

08. Oktober 2015 in Dresden

"Farbe - ein schwieriges Feld ?!

Immer der erste, oftmals aber der am meisten unterschätzte Parameter in der Sensorik

Referent: Thomas Krahl

Inhaltsübersicht:

Wer kennt das nicht, die Entwicklung eines neuen Produktes steht kurz vor dem Abschluss, jetzt nur noch die Farbe anpassen und plötzlich fangen die Probleme an. Der Aromaeindruck verändert sich, dem angestrebten MHD stehen die Resultate interner Lagertests entgegen und die Marketingabteilung ist überzeugt, dass die Prototypen optisch doch ganz anders wirken als die neuesten Testmuster.

Ein Alptraum? Auf keinen Fall, Farbe und Farbwahrnehmung sind vielmehr überaus interessante Teilaspekte der Sensorik.

Schwerpunkte:

  • Was ist eigentlich Farbe?
  • Wie stark hängt unsere Wahrnehmung von Farbe von der Umgebung ab?
  • Welche sensorischen Tests funktionieren gut bei der Beschreibung von Farbunterschieden?
  • Gibt es messbare Unterschiede bei der Bewertung von Farbtonunterschieden zwischen einzelnen Testpersonen?
Just-About-Right Methode · 06. November 2014

Just-About-Right-Methode

06. November 2014 in Münster

"Just-About-Right Methode - schnell und praktisch?

Referentin: Prof. Dr. Mechthild Busch-Stockfisch

Inhaltsübersicht:
Die non-plus-ultra Methode zur Befragung des Konsumenten - oder auch Methode der Qualitätssicherung?
Mit diesem Workshop soll einerseits eine Einführung in die Methode gegeben, andererseits die Auswertung mittels Penalty Analyse durchgeführt werden. Diskutiert werden Arten der Skalen, Anwendung von Skalen. Einfluss der ausgewählten Attribute auf das Ergebnis.
  • Was ist mit JAR möglich, wo sind die Grenzen?
  • Was sagen die Penalty Punkte?
  • Welchen Einfluss hat die hedonische Skale auf die Penalty Analyse?
  • Welche Attribute können abgefragt werden, welche sollte man lieber meiden?
  • Welche Daten werden bei der Penalty Analyse in Verbindung gebracht (bitte Taschenrechner mitbringen)?
  • Wie geht es schneller mit XLStat?
  • Wie interpretiert man die Ergebnisse der Penalty Analyse?
Sind Sie neugierig geworden oder bereits Profianwender? Wollen Sie eine Einführung oder Fragen auf Ihre Probleme in der Praxis? Sie erhalten Handwerkszeug und Antworten sowie einen kleinen Datensatz, der von Hand ausgewertet und diskutiert wird und Ihnen auf einfache Weise vieles zeigt.
Von der Wissenschaft zum "Added Value" · 06. November 2014

Von der Wissenschaft zum "Added Value"

06. November 2014 in Münster

Sensorik aus Sicht der Industrie - Von der Wissenschaft zum „Added Value“

Referent: Dr. Dirk Minkner

Inhaltsübersicht:
Um seinen Arbeitsbereich auf Augenhöhe mit Marketing, Marktforschung, Produktentwicklung und anderen Hauptabteilungen einzubringen, bedarf es weit mehr als fachliche Expertise und die professionelle Durchführung sensorischer Analysen. Starten Sie Ihre Reise vom Experten hin zum Manager und lernen Sie Sensorik aus neuen Sichtweisen zu betrachten: Verstehen Sie sich, Ihr Team, die „Anderen“ und das „System“, um sich dadurch erfolgreicher behaupten und im Unternehmen gewinnbringender integrieren zu können.
Managen Sie Sensorik wie ein Business, erkennen, steigern und demonstrieren Sie Ihren „added value“ und wechseln Sie vom Service Center zum strategischen Business Partner.
Der Workshop soll Ihnen einen Einstieg geben die Hintergründe, Notwendigkeit und Prinzipien des innerbetrieblichen Managements von Sensorik zu verstehen und Ihre eigenen Erfolgsfaktoren zu erkennen.
 
Schwerpunkte:
• Management Definition der Sensorik
• Der Weg von Ergebnissen zu Erkenntnissen
• Sensorik aus Sicht anderer Hauptabteilungen
• Cross-funktionales Interface Management
• Sensorik als Business im Business verstehen
• Management Fähigkeiten für Sensoriker
• Die Balance zwischen Experte und Generalist finden
• Zielgerichtetes Präsentieren & Kommunizieren
• Stakeholder Management & Engagement
CATA oder FCA? · 06. November 2014

CATA oder FCA?

06. November 2014 in Münster

"Erfassung von Konsumentenassoziationen im Sensoriktest - CATA oder FCA?"

Referenten: Dipl.-Bw. Stephanie Glassl & Prof. Dr. Andreas Scharf

Inhaltsübersicht:
 
Theoretischer Hintergrund:
  • Entstehung von Assoziationen im Gehirn der Konsumenten
  • Unterschiede zwischen Deskriptoren eines Expertenpanels und Assoziationen von Konsumenten
Datenerhebung:
  • Ansätze zur Gewinnung von Konsumentenassoziationen
  • Erfassung von Konsumentenassoziationen mittels „Check All That Apply“-Methode (CATA)
  • Erfassung von Konsumentenassoziationen mittels „Forced Choice“-Assoziationstest (FCA)
Datenanalyse:
  • Auswertung und Interpretation von CATA- und FCA-Daten mittels Korrespondenzanalyse
  • Auswertung und Interpretation von FCA-Reaktionszeiten
SensoMineR und sensR · 10.-11. Juli 2014

SensoMineR und sensR

10.11. Juli 2014 in Hamburg-Bergedorf

"Unterschiedstests: Auswertung mit sensR"

"SensoMineR: Programm für die Sensorik"

Referenten: Prof. Dr. Andrea Bauer & Ehrhard Köhn

Beschreibung:
Für Sensoriker, die neue Methoden möglichst frühzeitig auf deren Eignung für die eigene praktische Arbeit überprüfen möchten, sind Kenntnisse in R unverzichtbar. Mit dem SensoMineR und dem Paket senR stehen zwei leistungsfähige Programme zur Analyse sensorischer Daten bereit. Beide Programme implementieren Auswerteroutinen für neue sensorische Methoden früher als irgendein anderes Programm. Z.B.: Im SensoMineR standen Datenanalysen für die Ideal Profil Methode bzw. CATA schon kurz nach den ersten Publikationen zu diesen beiden Verfahren zu Verfügung. Schon kurz nach den letzten Publikationen zum Tetrad Test 2013 im Journal of Sensory Studies und auf dem Pangborn Symposium 2013 konnten Ergebnisse aus diesem Test in senR ausgewertet werden.
Hat man den ersten Einstieg in R geschafft, wird man bald weitere interessante, auf R basierende Programme erproben wollen. Z.B.: Für das Data Mining gibt es das Programm Rattle, das sogar ohne R-Kenntnisse bedient werden kann, und für die Auswertung von Time Intensity Messungen schlagen Bi und Küsten [1] vor, das R Programmpaket FDA zu verwenden.
1. Bi, J. and C. Kuesten, Using Functional Data Analysis (FDA) Methodology and the R Package “fda” for Sensory Time-Intensity Evaluation. Journal of Sensory Studies, 2013. 28(6): p. 474-482.
Sensory Management · 13.-14. Mai 2014

Sensory Management

13.-14. Mai 2014 in Hamburg

"Leiten Sie noch oder managen Sie schon?"

Referent: Dr. Dirk Minkner

Beschreibung:

Der zweitägige Workshop richtet sich an Panel- und Sensorikleiter, die den Stellenwert der Sensorik in ihrem Unternehmen verbessern möchten und Ihren Arbeitsbereich auf Augenhöhe mit Marketing, Marktforschung, Produktentwicklung und anderen Hauptabteilungen einzubringen.

Starten Sie Ihre Reise vom Experten hin zum Manager und lernen Sie Sensorik aus neuen Sichtweisen zu betrachten: verstehen Sie sich, Ihr Team, die „Anderen“ und das „System“ um sich dadurch erfolgreicher behaupten und im Unternehmen gewinnbringender integrieren zu können.

14. Mai im Hamburger Business Center

Sorted Napping · 07. November 2013

Sorted Napping

07. November 2013 am Fraunhofer Institut in Weihenstephan

"Sorted Napping® - Datenanalyse mit SensoMineR"

Referenten: Prof. Dr. Andrea Bauer & Ehrhard Köhn

Beschreibung:
Die Methode „Sorted Napping“ erfreut sich seit der Veröffentlichung von Pages et al. steigender Beliebtheit bei Sensorikfachleuten. Die Bereitstellung effizienter Erhebungsinstrumente (z.B. in FIZZ) und State-of-the-art Analysemethoden (in SensoMineR) hat diese Entwicklung wesentlich befördert.
Nach Vorstellung der Methode und ihrer vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten werden Datenerhebung und Analyse mit dem Programm SensoMineR vorgestellt und von den Teilnehmern praktisch erprobt.
Der Workshop vermittelt darüber hinaus Fertigkeiten zur Inhaltsanalyse der verbalen Kategorien, dem Aufbau der Datenmatrices für die Analysen im SensoMineR sowie die Bearbeitung, der vom Programm ausgegebenen Grafiken und Tabellen, mit dem Ziel, relevante Informationen verständlich darzustellen.

07. November 2013 am Fraunhofer Institut in Weihenstephan

Panel Motivation · 07. November 2013

Panel Motivation

07. November 2013 am Fraunhofer Institut in Weihenstephan

"Motivation als effektive Effizienzsteigerung eines Panels"

Referent: Dr. Dirk Minkner

Beschreibung:
Panelmotivation ist eine essentielle - aber oft unterschätzte - Management-aufgabe bei der Führung und Leistungsoptimierung eines Panels.
Der Workshop vermittelt eine holistische Betrachtung: von der Notwendigkeit und den psychologischen Hintergründen über Inhalts- und Prozessmodelle der Motivation bis hin zur Einführung, Planung und Durchführung unterschiedlicher Motivationskonzepte, -maßnahmen und deren zeitlicher Verlauf, Wirkungsweisen und Erfolgsfaktoren.
Der Workshop soll Ihnen helfen den individuellen Bedarf ihres Panels zu erkennen, ihr eigenes Motivationskonzept zu entwickeln, Hürden zu vermeiden und das Richtige richtig umzusetzen.
Eye Tracking / Face Reader · 07. November 2013

Eye Tracking / Face Reader

07. November 2013 am Fraunhofer Institut in Weihenstephan

"Observationale Techniken als neue Werkzeuge der Produktentwicklung (Eye Tracking / Face Reader)"

Referenten: Prof. Dr. Klaus Dürrschmid & Lukas Danner

Beschreibung:
Dieser Workshop besteht aus Vortrags- und Hands-On-Einheiten.
Es wird erörtert, warum observationale Techniken als Alternativen oder Ergänzungen zu den klassischen introspektiven Methoden der Produktentwicklung großes Interesse finden, sowie ein Überblick über die verschiedenen observationalen Techniken, ihre Prinzipien und Anwendungen  geboten.
Anhand zweier Methoden, dem Eye Tracking und dem Face Reading, wird praktisch gezeigt, welche Ergebnisse diese Methoden liefern, welche Möglichkeiten sie bieten und welchen Begrenzungen sie unterliegen.
Die teilnehmenden Personen können bei der Versuchsplanung, -durchführung und -auswertung mitarbeiten, aber auch als Testpersonen fungieren.
Panelcheck · 24.-25. Juni 2013

Panelcheck

24.-25. Juni 2013 in Göttingen

"Panelcheck"

Referent: Dr. Oliver Tomic

Fortgeschrittene Datenanlyse R und sensR · 08. November 2012

Fortgeschrittene Datenanalyse mit R und SensR

08. November 2012 in Hamburg-Bergedorf

"Fortgeschrittene Datenanalyse für Unterschiedstests - Auswertung der Ergebnisse mit R und sensR"

Referenten: Prof. Dr. Andrea Bauer & Ehrhard Köhn

Sofern Sie eine spezielle Veranstaltung im Rahmen der DGSens anbieten möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.